Nach dem extremen Sommer...
Schleswig-Holstein nach dem Extremsommer: Resilienz ist wichtig
Ohne Wasser kann Gras nicht überleben – zumindest nicht über Monate hinweg. Wasser fehlt dieser Tage in vielen Teilen Europas. Die Hitze und Dürre des Sommers 2026 hat zahlreichen Ländern wie Österreich, Deutschland oder Schweiz, deren Bewohner in der Vergangenheit keine oder nur wenige Beschränkungen beim Verbrauch von Wasser hinnehmen mussten, ihre Grenzen aufgezeigt.
Im Sommer 2026 musste in Deutschland in vielen Regionen Wasser gespart werden, weil Bäche versiegten, Flüsse nur noch Niedrigwasser führten oder Seen einen deutlich geringeren Wasserstand führten. Die Bewässerung von Sportplätzen mir Rasen, Parkanlagen aber auch die Befüllung von Pools oder das Wässern von Gärten mit Leitungswasser war vielerorts verboten. Die Dürre 2026 wirkte allerdings nicht nur an der Oberfläche. Sie erreichte die Grundwasserneubildung, Flussabflüsse und damit zunehmend auch die Wasserreserven für die Versorgung.
Schleswig-Holstein war dabei innerhalb von Deutschland am wenigsten betroffen. Noch im Juli lagen die Grundwasserstände im Normalbereich, so dass es keine kommunalen oder kreisweiten Wasserentnahmeverbote wegen der Trockenheit im Sommer gab.