GIB - Aktuelles Golf & Inklusion

Neu, Homepage der DGV-Arbeitsgruppe "Golf inklusiv - Golf für alle"

Golfsport für Menschen mit Behinderungen und Inklusion wird in deutschen Golfclubs und Anlagen ein zunehmend bedeutendes Handlungsfeld. Auch die demographische Entwicklung mit einer älter werdenden Mitgliedschaft und das Leuchtturm-Thema „Gesundheit“ spielen hier eine Rolle.

Homepage DGV-Arbeitsgruppe Deshalb hat der Deutsche Golfverband (DGV) jetzt die Arbeitsgruppe „ Golf inklusiv – Golf für alle“ ins Leben gerufen, um Inklusion in unserem Sport weiter zu entwickeln, Interessenten (Zielgruppen) anzusprechen sowie die Verantwortlichen und Macher auf diesem Weg informell zu unterstützen.

Unter www.golfinklusiv.de finden Sie fortan eine aktuelle Drehscheibe des Wissens, der Information und Kommunikation – etwa bei Fragen zur Organisation und Ausrichtung von Inklusionsturnieren, der Tätigkeit von Golfclub- Inklusionsbeauftragten, Gewinnung von Fördermitteln und Zuschüssen, Barrierefreiheit, der Öffentlichkeitsarbeit etc. Bei Bedarf stellen die Kollegen_innen der Arbeitsgruppe auch den direkten Kontakt zu jenen Spezialisten und Praktikern her, die Ihnen gezielt mit Erfahrungen und Rat zur Seite stehen.

Danke, dass wir uns kurz vorstellen durften. Lassen Sie uns in guter Verbindung bleiben. Und: Schauen Sie mal rein und besuchen Sie uns regelmäßig auf der Plattform www.golfinklusiv.de

Herzliche Grüße, DGV-Arbeitsgruppe Golf inklusiv - Golf für alle

 

Herzlichen Glückwunsch!

Der Nordsee Golfclub St.Peter Ording wird für seine langjährige Inklusionsarbeit, bei den BMW International Open 2017 in München-Eichenried, von den Bayerischen Mediengolfern (Baymego) ausgezeichnet.

Die Gewinner des Baymego-Inklusionspreises 2017, sponsored by BMW

Der Golf-Inklusionspreis 2017 der Bayerischen Mediengolfer Baymegos geht an den
Nordsee-Golfclub St. Peter Ording e.V., Golfclub Bielefeld e.V. und Münchener Golf Club e.V.

Von Friedrich Bräuninger: Der Fairway-Club im Zentrum der BMW-Open bot einen ebenso anspruchsvollen wie würdigen Rahmen für die Veranstaltung. Jede Sportart habe ihre spezifischen Möglichkeiten, den Gedanken der Inklusion in die Realität umzusetzen, erfuhren die rund 80 geladenen Gäste. Der Golfsport aber sei ganz besonders dafür geeignet, denn hier habe jeder ein Handicap, was bedeute, dass Spieler mit unterschiedlichsten Fähigkeiten gemeinsam spielen könnten.

Wörtlich hieß es bei der Verleihung des Inklusions-Awards der Bayerischen Medien-Golfer (Baymego) im Fairway-Zelt bei den BMW International Open am 24.6. in München-Eichenried: „Inklusion bedeutet nicht, dass wir nun alles gemeinsam machen müssen. Es bedeutet aber, dass wir uns für Menschen mit einem `Handicap` öffnen, ihre unterschiedlichsten Fähigkeiten erkennen und ihnen den Zugang zu dem von ihnen favorisierten Sport ermöglichen helfen.“

Inklusion werde auf den deutschen Golfplätzen immer mehr zu einem Begriff, mit dem die Verantwortlichen konkret etwas anzufangen wüssten. Ein Blick auf die Trainingsangebote und in die Turnierkalender zeige deutlich, dass die Macher und Mitglieder sich zunehmend für Menschen mit Behinderungen engagierten – ja hier sogar eine Zielgruppe entdecken würden.

O-Ton Laudatio: „Das Spektrum der Aktivitäten reicht vom Barriereabbau auf dem eigenen Clubgelände (wo noch immenser Handlungsbedarf besteht) und speziellen Trainingsgruppen über die Ausrichtung von inklusiven Wettspielen hin zur Sensibilisierung aller aktiven und potentiellen Golfer*innen durch kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit. Auch das Image des Golfsports kann hierdurch nur gewinnen.“

Das alles sei den Bayerischen Medien-Golfern (baymego.de) besonders wichtig gewesen und deshalb hätten sie ihren traditionellen Kommunikations-Award (Print, online) 2015 erstmals um die Kategorie „Inklusion & Medien“ erweitert. Getreu dem Motto „Von den Besten lernen“ wolle man die Inklusions-Pioniere im Golfsport hervorheben und die Kommunikation in diesem Zukunftsbereich ankurbeln.

DGV-Arbeitsgruppe „Golf inklusiv-Golf für alle“

Als ausgesprochen erfreulich wertet es Baymego-Vorstand
Ralf Exel, dass der Deutsche Golfverband (DGV) die zahlreichen
Kräfte und Initiativen auf diesem Gebiet in einer Arbeitsgruppe
mit dem Titel „Golf inklusiv, Golf für alle“ (www.golfinklusiv.de)
jetzt gebündelt habe.

 

Seit 2015 sind mittlerweile 10 Golfclubs und Anlagen mit dem Award „Inklusion & Medien“ auszeichnet worden. Auch diese Zahl 10 sei so gesehen ein kleines Jubiläum. Die Baymegos hätten frühzeitig erkannt, dass dieses Thema kommen werde.

Bei ihren Bewertungen für den Inklusions-Award 2017 ging es der Jury vor allem um folgende Aspekte:

  • Welche Aktivitäten hat der jeweilige Club in Sachen „Golfen für Menschen mit Behinderung und Inklusion“ bislang entwickelt?

  • In welcher Form, welcher Qualität und auf welchen Kanälen wurden diese Aktivitäten nach innen und nach außen kommuniziert?

  • Wie sehen die weiteren Planungen (z.B. Barrierefreiheit, Training, Turniere) in puncto freudvolles und gleichberechtigtes Miteinander von Nicht – Behinderten und Behinderten auf dem Golfplatz aus?

In diesen Kategorien hätten sich die Preisträger mit ihren Bewerbungungen beste Noten verdient. Basierend auf Recherchen, Empfehlungen von Fachleuten, eigenen Analysen und Bewertungen hat die Baymego-Jury für 2017 drei Golfclubs – gleichrangig, ohne Priorisierung und deshalb in alphabethischer Reihenfolge – als besonders herausragend gesehen.

DDer Golf-Inklusionspreis 2017 der Bayerischen Mediengolfer Baymegos geht an den Nordsee-Golfclub St. Peter Ording e.V., Golfclub Bielefeld e.V. und Münchener Golf Club e.V.ie Gewinner des Baymego-Inklusionspreises 2017, sponsored by BMW, sind:

  • der Golfclub Bielefeld e.V. vertreten durch den betreuenden Pro Bradley Kerr

  • der Münchener Golf Club e.V. vertreten durch seine Inklusionsbeauftragte, Mirjam Ludwig

  • der Nordsee-Golfclub St. Peter Ording e.V. vertreten durch seine Präsidentin Astrid Kalla und die Projektleiterin Nadine Schulz-Grüttner

Die detaillierten Bewerbungsunterlagen können bei den Bayerischen Medien-Golfern bzw. bei den Gewinner-Clubs abgerufen werden.

Text: Friedrich Bräuninger, Fotos: Huber

 

 

Deutsche Meisterschaft der Golfer mit Behinderungen 2017
Golf- und Country Club Hamburg-Treudelberg.

Deueutsche Meisterschaft der Golfer mit Behinderungen 2017 tsche Meisterschaft der Golfer mit Behinderungen 2017
Golf- und Country Club Hamburg-Treudelberg.

Die Deutsche Meisterschaft (DM) der Golfer mit Behinderungen werden vom 12. bis 13. August 2017 im Golf- und Country Club Hamburg-Treudelberg ausgetragen.
Web: www.treudelberg-golfclub.de

 

 

 

 

Golf & Gesundheit im politischen Berlin

Mitte Mai veranstalten der DGV und die Sportgemeinschaft Deutscher Bundestag den 6. Golf Cup Berlin – Pokal des Deutschen Bundestages im G&LC Berlin-Wannsee. 

Über 90 Teilnehmer aus Politik, Wirtschaft, Sport und Medien kamen in ihren Vierer-Gruppen beim Scramble ins Gespräch und genossen einen hervorragenden Golftag. Das Turnier stand erneut unter der Schirmherrschaft von Dr. Ole Schröder, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister des Innern.

Ganz im Zeichen von Golf & Gesundheit stand dieser Tag, der mit einer Aufführung des Kinder-Bewegungstheaters „Der kleine Medicus“ für Zweitklässler der Königin-Luise-Stiftung-Grundschule in Zehlendorf am Morgen begann. „Vortänzer“ war kein geringerer als Prof. Dr. Dietrich Grönemeyer, der die Kinder mit seinem Stück auch auf die anknüpfende SNAG-Golf-Erfahrung vorbereitete.

Ganz im Zeichen von Golf & Gesundheit stand „Der kleine Medicus“

Nach dem Turnier legte Grönemeyer eindrucksvoll dar, weshalb „Golf der Sport der Zukunft“ sei. Beim Golfspielen könne man die Entspannung in Ruhe der Natur bei gleichzeitig körperlicher Betätigung genießen. Zudem empfiehlt er, mindestens einmal in der Woche vier Stunden lang das Handy nicht zu benutzen – wo funktioniere dies besser als auf dem Golfplatz?

Golf & Gesundheit stand auch beim Parlamentarischen Frühstück am Folgetag im Vordergrund. Ein Dutzend Politiker folgten der Einladung des DGV, um im Allianz Forum in Berlin über Golf und Gesundheit zu diskutieren. Hier leistete der Mediziner Grönemeyer erneut einen flammenden Beitrag, in dem er sagte, dass Golf für Kinder der beste Sport sei: „In Korea, Finnland und Schweden schneiden die Kinder in der Schule viel besser ab – und dort gehört Golf zum Schulsportprogramm. Denn sie lernen im Golfsport, bestimmte Areale des Gehirns auszublenden und sich auf das Wesentliche – in diesem Fall das Loch – zu konzentrieren.“ Darüber hinaus könnten durch eine Verbreitung und Akzeptanz des Golfsports die Kosten im Gesundheitswesen deutlich reduziert werden.

m Laufe des Vormittags rückten auch die Themen Interessentengewinnung und Jugendförderung in den Mittelpunkt. So schlug André Nowak, Büroleiter von André Hahn (Mitglied des Sportausschusses im Deutschen Bundestag) vor, über Kooperationen mit Jugendherbergen für ganzwöchige Golffreizeiten analog zu den etablierten Skifreizeiten nachzudenken. Dr. Frank Steffel, Mitglied des Deutschen Bundestages, ergänzte: „Die Jugendarbeit, die ihr macht, ist klasse und der Golfsport ist in allen Teilen des Landes angekommen!“ Darüber hinaus würde es befürworten, wenn die 777.000 Menschen, die nach der jüngsten Studie bereits Golf spielen, aber noch keine registrierten Mitglieder sind, verstärkt in die Clubs kämen. Denn über eine Million registrierte Golfspieler würden auch die parteipolitische Akzeptanz wachsen lassen.

„Der Golfsport ist wieder einen großen Schritt näher an die Mitte der Gesellschaft herangekommen und wir sind ein Stückchen enger mit dem politischen Berlin – auch in Sachen Golf&Gesundheit angekommen“, konstatiert DGV-Präsident Claus M. Kobold.

Quelle Text/Video/Foto: DGV Deutscher Golfverband